AYLIVA TOUR
Für die Ayliva Tour haben wir die komplette Kamera-Produktion übernommen und neben dem Recording als Hauptausspielweg auch die LED-Wände live bespielt, um jede Show visuell auf höchstem Niveau zu inszenieren.
DIE HERAUSFORDERUNG
Die Ayliva Tour stellte Crew und Technik vor außergewöhnliche Belastungen. Über 20 Shows in enger Taktung, oftmals als Back-to-back-Produktionen ohne Pausentage, bedeuteten nächtliche Abbauphasen, lange Transfers und direkte Wiederaufbauten am nächsten Tag. In diesem extremen Zeitplan musste jede technische Komponente – von Bildmischer über Kameras bis hin zur Signaltechnik – perfekt auf Touring ausgelegt sein. Auf- und Abbauzeiten ließen keinen Spielraum für Improvisation, sondern verlangten maximale Effizienz, absolute Zuverlässigkeit und ein Setup, das auch unter hohem Druck konsistente Qualität gewährleistet.
DIE IDEE
Unsere Idee war es, die gesamte Kameraproduktion so effizient und tourtauglich wie möglich zu gestalten. Dafür setzten wir auf ein mobiles Setup, das trotz minimaler Auf- und Abbauzeiten höchste Bildqualität gewährleistete. Ein nahtloser Workflow zwischen Kamerateam, Bildmischer und Recording ermöglichte nicht nur die Live-Bespielung der LED-Wände, sondern auch die parallele Erstellung hochwertiger Aufzeichnungen. Nichts, was mit auf Tour ging, blieb ohne Funktion – selbst Case-Deckel wurden multifunktional eingesetzt und beispielsweise als Tische genutzt. So entstand ein flexibles Produktionssystem, das den straffen Zeitplan der Tour unterstützte und gleichzeitig die künstlerische Performance von Ayliva eindrucksvoll inszenierte.
DIE LÖSUNG
Perfektion auf Tour bedeutet, jedes Detail auf Effizienz und Wirkung auszurichten. Bei der Ayliva Tour haben wir ein Kamerasetup realisiert, das Touring-Optimierung mit cineastischer Qualität verband: kompakte Systeme, schnelle Auf- und Abbauprozesse und ein Workflow, in dem LED-Bespielung und Recording Hand in Hand gingen. Für die Kommunikation setzten wir auf LiveEdit – ein kollaboratives Tool, das Regieanweisungen, Timelines und Feedback in Echtzeit synchronisiert. So erhielten alle Kameraleute über iPads bzw. Returnkanäle präzise Directing-Informationen vom Bildmischer und konnten ihre Arbeit punktgenau ausführen. Die Multifunktionalität unseres Equipments – bis hin zu als Arbeitsflächen genutzten Case-Deckeln – machte es möglich, den extrem engen Zeitplan der Back-to-back-Shows einzuhalten, ohne Abstriche bei der kreativen Inszenierung zu machen. Das Ergebnis war eine Produktion, die höchste Effizienz mit eindrucksvoller Live-Ästhetik verband und jede Show zu einem einzigartigen Erlebnis werden ließ.
